Farblehre

Die Farblehre ist nicht ganz so leicht, da es viele Möglichkeiten, wie man am ende zu der Gewünschten Farbe kommt.

Es gibt Farben, wo man eindeutig den Phänotyp sagen kann und welche, wo es nicht so eindeutig ist.

 

Zum Anfang wird zwischen zwei Typen unterschieden. 

Zwischen Gentyp und Phänotyp.

- Der Gentyp ist die Farbe, die von dem Tier vererbt wird sie kann äußerlich sichtbar sein, muss es aber nicht.

- Der Phänotyp bezeichnet die äußerliche Farbe des Tieres, welche auch vererbt wird.

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Besonderheiten bei der Vererbung:

Albino und leuzistisches Weiß

- Albinos sind Farblos, daher ist ihr Fell weiß und ihre Augen rot. Da die Augenfarbe Farblos ist, sieht man das was hinter dem Auge ist, Blutgefäße, und dadurch sehen die Augen rot aus.

- Leuzistisches Weiß ist eine Farbunterdrückung. Die Pigmente die das Kaninchen eigentlich von seinen Eltern bekommen hat, wird unterdrückt. Dadurch ist das Fell Farblos.

Vom Mensch auf Tier gezogen (Theorie)

Um auf die Augenfarbe zu kommen, am anfangen habe alle Blaue Augen, mit der Zeit verändert sich die Augenfarbe durch Pigmente, die sich nach und nach bilden. Doch wenn das Pigment unterdrückt wird, bleiben blaue Augen, blau.

Der Phänotyp von einem leuzistisches Weiß, kann zwar genannt werden aber es ist nicht die Farbe, die man eigentlich sehen sollte.

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Erb-reihe/ Mutationsreihe
Deutsch/ International​,
in der klammer stehen Zeichen die mir ebenfalls schon begegnet sind, in der Zuordnung dieser in Klammern stehenden Infos, sind nicht 100% richtig.

Jeweils in der Dominant Reihenfolge
- A-Serie/C-Serie
A/C= Vollpigmentierung/ Pigmentfaktor
ad/cch3= Dunkelchinchilla/ Dunkelmarder
achi/cch2(chd)= Chinchilla-Faktor, Teilalbino, verhindert Gelb & Rottöne (Sallander/Iron grey , Röhn/Magpie, Chinchilla/ Squirrel)
am/cch1(chl)= Marder-Faktor, der Farbverlust bildet sich leicht auf die Iris aus (Siam/ Seal, Marder)
an/cH= Russen/Himalayan-Faktor, Teilalbino, verstärkt durch kältereiz
a= Albino/ Farblos

- B-Serie/ E-Serie
Bee/ED= Dunkeleisengrau, 
Be/ES= Eisengrau, stark Ausbreitung von schwarz, Dominiert über G/A
B/E= Faktor für dunkles Pigment (Schwarz/ Black, Blau/ Blue, Havanna/Chocolate, Marburger, Feh/Lilac...)
bj/eJ= Japaner/Harlequin-Faktor, Flecken/Brocken-, Mantel/ Butterfly-, Flächenartige/Split Aufteilung von Hell und Dunkel im Haarkleid
b/e= Faktor für Gelb, vermindert schwarz Ausbreitung (Thüringer/ Sooty fawn oder tortoise (= tort), Isabella/Blue tort, "Gelb, Rot"/ Orange...[Entfernt Komplett oder teilweise das dunklen Pigments und lässt Gelb, Orange oder Weiß zurück])
b0/-= weiter führende Aufhellung der dunklen Pigmente

- C-Serie/B-Serie
C/B= Faktor für Schwarz, keine Braunausbreitung (keine Havannafarben)
c/b= Faktor für Braun (alle Havannafarben)

- D-Serie
D/D=Bewirkt eine dichte Schwarzeinlagerung im Haar, Kein Blau (bewirkt ein braunes Auge)
d/d= Blau-Faktor (schwarz zu blau, Havanna zu Feh, Grau zu Blaugrau/ Perlfeh, Gelb zu Blaugelb. Bewirkt ein blaugraues Auge)

- G-Serie/A-Serie
G/A= Faktor für Wild/ Agouti
g0/at= Loh-Faktor (Otter, Weißgrannen)
g/a= Faktor für einfarbig, kein Wild

Whisky
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Zeichen zur besondere Fellstruktur & Fell-Art

Beim Gen-,Phänotyp werden in der regel nur die dinge an gegeben, die zutreffen. Dennoch gebe ich hier auch die Zeichen für nicht zutreffen an.

Fellstruktur

K/En= Schrecke;   k/en= Nicht Schrecke

Dieses Symbol wird bei Mantelschecke, Punktschecke und Weißohr genutzt.

K/K = sind Chaplins, Kranke Kaninchen. Sichtbare Fehlbildungen am Körper, fehlerhaft ausgebildete Organe & kurze Lebensdauer.

Beim Weißohr kommen keine Chaplins im nachwuchs vor, weshalb viel meinen, das beim Weißohr ein anderen Symbole genutzt werden müsste.

s = Hollander-Scheckung

S/S verursacht keine Muster. S/s kann ein weißes Muster hervorbringen. s/s kann das Typische Hollander Muster zeigen. 

P1,P2.../si= Silberung; p/Si= keine Silberung

P Produziert silberweiße Haare und silbergekippte Haare, die mit normalen Haaren im ganzen Fell vermischt sind.

x/v= Leuzismus; X/V= Vollpigmentierung

XX: Normale Fellfarbe. Xx: Markierungen auf farbigem Fell und farbigen Flecken auf weißem Fell. xx: Verursacht keine Farbe.

y1,y2.../-=Gelbverstärker; /

H/- = Farbintensivirung (blau Verstärker); /

W/W= normal Band; w/w=weites Band (bei Hasenfarbe)

Farben der Wild-Musterbereiche: Augenkreise, Dreieck am Nacken, Füße, Beine, Innen der Ohren und Bauch.

Fell-Art

V, Rex, Fu, Sa, Vm/L, R1, -, Sa, - = Normalhaar

v/l= Angoralanghaar;  rex/ r1= Rexkurzhaar;

Fu/-= Fuchslanghaar; sa/sa= Satin (Seidenhaar-Struktur)

vM/-= Löwenmähne

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Zusatz Zeichen
...t=… Träger, z.b BAt= Blauaugenträger

BA/BE= Blaue Augen
BrA/BrE= Braune Augen
MA/ ME= Misch Augen

0.1= Weiblich
1.0= Männlich

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Abkürzungen:

BA= Blaue Augen

BAT= Blaue Augen Träger

KS= Kuhschecke

HZ= Holländerzeichnung

HT= Holländerzeichnungsträger

ST= Satinträger

VST=Verdacht Satinträger

WK=Weißkopf

MM= Löwe mit Keil geboren (bekommen viel Mähne)

Mm= Löwe der eventuell nach dem ersten Fellwechsel die Mähne zum Teil verlieren könnte

RT= Rexträger

WO= Weißohr

 Quellen:
- Andere Webseiten zum Thema Mutationsreihen zum vergleich
+ Katzen Vererbungslehre (Manch englische Bezeichnungen konnte ich mir auf einer dieser Webseiten erklären
+ Kaninchen Mutationsreihen/ Farblehre/ Vererbungslehre
+ Wie die Augenfarbe bei Menschen entstehen
  (Da ich keine Erlaubnis habe, um diese Webseiten zu verlinken, werden sie nicht namentlich genannt aber sie sind leicht zu finden) 


- Bücher über Vererbungslehre
+ Kaninchen Vererbung Band 1 & 2 von Heidrun Eknigk
+ Fortpflanzung und Vererbung in der Kaninchenzucht von Karl Weißenberger
+ Kaninchenkompass, Rassekaninchen auf ein Blick von Hans-Peter-Scholz
+ Bücher zu speziellen Rassen die mich persönlich interessiert haben (Holländer, Löwenköpfchen, Lohkaninchen, Zwerkwidder)


- Bilder
+ Alle Bilder gehören zu meinen Kaninchen und deren Nachwuchs

- App
+ Genetica del conejo (Internationale Mutationsreihe)